Ein Beginn ist gemacht – Gründung der Deutschen Ringerliga e.V.

Am 31.07.2016 wurde die Deutsche Ringerliga e.V. von neun Mitgliedern gegründet. Ziel der Deutschen Ringerliga ist es, das Ringen auf höchstem Niveau besser und professioneller zu gestalten. Ebenso sollen Maßnahmen getroffen werden, die einen Aufstieg in die höchste Liga im Ringkampfsport wieder attraktiv machen.


Die Vereine selbst müssen über ihre eigene Liga bestimmen können, wie dies in den meisten Profiligen anderer Sportarten seit Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Sie sind mit der Materie vertraut und haben das Know-how und die Erfahrung, um eine Neustrukturierung der Liga durchzuführen. Wie in vielen anderen Sportarten zuvor, muss auch im Ringen der Weg in die Selbstverwaltung der Top-Liga durch die Vereine erfolgen.  Demokratische und transparente Strukturen ermöglichen den Vereinen Mitsprache und Meinungsfreiheit in allen Bereichen. Die Deutsche Ringerliga versteht sich als Forum zum Meinungsaustausch und will als gemeinsames Sprachrohr der Vereine nach außen auftreten. Mit dem Deutschen Ringer-Bund wird eine Kooperation angestrebt, deren Art es in Gesprächen festzulegen gilt. Die Deutsche Ringerliga steht diesen offen gegenüber. Nur gemeinsam können die Vereine, der Deutsche Ringer-Bund und die Deutsche Ringerliga den Ringkampfsport voranbringen.

Der Niedergang der 1.Bundesliga in den letzten Jahren ist offensichtlich. Jahr für Jahr wurden es weniger Mannschaften, die sich die Bundesliga leisten wollten oder konnten.  Deshalb müssen Maßnahmen ergriffen werden, die für eine Regulierung der Ausgaben der Vereine sorgen. Vom Deutschen Ringer-Bund wurden bereits Vorschläge der Deutschen Ringerliga, wie z.B. die Budgetlimitierung aufgegriffen. Das ist der richtige Weg, jedoch führt der richtige Weg nur dann an das Ziel, wenn er mit aller Konsequenz bis zum Schluss gegangen wird. Dies funktioniert nur mit Selbstbestimmung und freiwilliger Selbstbeschränkung durch die Vereine. „In einem modernen Unternehmen lässt man die Mitarbeiter mitdenken, in ihrem Bereich mitbestimmen. So hat man Erfolg“, weiß unser Hauptsponsor Werner Koch aus seinem überaus erfolgreichen Unternehmen zu berichten.

„Die Bündelung der Leistungsfähigkeit und des Know-how von Personen aus mehreren Vereine zeigt schon jetzt, dass die Deutsche Ringerliga ein gutes Projekt ist. Gemeinsam müssen wir es schaffen unseren geliebten Sport mehr in das öffentliche Blickfeld zu rücken“, ist sich der Geschäftsführer der Deutschen Ringerliga Markus Scheu sicher. An erster Stelle steht hierbei die Vermarktung der Liga und die Erhöhung der medialen Reichweite, durch z.B. Livestreams und einen sich in Planung befindlichen Medienserver. Die Deutsche Ringerliga heißt alle, die an dieser Entwicklung teilhaben und mitwirken wollen, herzlich willkommen.

Ziele und Philosophie

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