Daniel Meuren wird für Ringen-Reportage mit 1. Preis des VDS ausgezeichnet

Nicht nur unter den Ringsportfreunden sorgte dieser Selbstversuch vor Olympia für Aufsehen. Der Journalist der FAZ, Daniel Meuren, setzte sich gemeinsam mit Weltmeister Frank Stäbler den Torturen des Abkochens aus und schrieb in Form eines multimedialen Tagebuchs darüber. Für dieses famose Stück des Sportjournalismus gab es nun den ersten Preis des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) in der Kategorie „Großer Online-Preis“ für das Jahr 2016.

Die Deutsche Ringerliga gratuliert Daniel Meuren von Herzen zu dieser Auszeichnung!

Mögen viele Kollegen seinem Beispiel folgen und über unseren tollen Sport berichten.

Den gesamten Artikel gibt es hier nochmals zum Nachlesen.

Treffen der Vereine in Leipzig am 28.01.2017

Am 28. Januar 2017 trafen sich Vertreter der deutschen Ringerliga DRL, Vereinsvertreter unter anderem aus Sachsen-Anhalt und Sachsen, sowie der Präsident der polnischen Ringerliga KLZ, Damian Fedorowicz und KLZ-Repräsentant Krzysztof Szymanski, der einst für Ludwigshafen gerungen hat und mit dem deutschen Mannschaftsringen daher bestens vertraut ist, zu einem sehr angenehmen Gespräch, für das die Räumlichkeiten der Kanzlei „nagel / kauerhof / rechtsanwälte“ in Leipzig einen hervorragenden Rahmen bot.

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Stellungnahme der DRL zur Veröffentlichung eines Interviews von Hr. Daniel Wozniak auf der Homepage des DRB vom 13.01.2017 „Die Tür ist immer offen“

Am 06.01.2017 hatte der DRB, vertreten durch den Präsidenten Manfred Werner, den Vizepräsidenten Günter Maienschein und den Sportdirektor Jannis Zamanduridis, in Werdau gegenüber den dort anwesenden Vertretern der Vereine aus den Landesverbänden Sachsens und Sachsen-Anhalts erklärt, die Äußerungen von Hr. Wozniak würden eine Privatmeinung darstellen, die nicht die offizielle Meinung des DRB sei.

Das macht es einfacher, über die vielen Unrichtigkeiten und unvollständigen Sachverhaltswidergaben im Interview hinwegzusehen, die den DRB zwar in ein besseres Licht rücken wollen, ohne jedoch einer faktischen Prüfung standzuhalten.

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DRB lehnt Vermittlungsgespräch ab

Mit Bedauern hat die DRL die Ablehnung des Mediationsversuches von Ministerpräsident a.D. Kurt Beck durch den Deutschen Ringer-Bund zur Kenntnis genommen. Die momentane Situation ist für alle Seite höchst unbefriedigend. Der Unmut ist auch bei den Vereinen, die für die DRB-Bundesliga gemeldet haben, sehr hoch. Der aktuelle Vorstand des Deutschen Ringer-Bunds lässt mit dieser Ablehnung klar erkennen, dass er an einer gemeinschaftlichen Lösung im Sinne des Ringsports nicht interessiert ist.

Wir bedanken uns ganz, ganz herzlich bei Ministerpräsident a.D. Kurt Beck für seine Bereitschaft, sich vermittelnd als Mediator zur Verfügung zu stellen!

Die DRL hält die Tür für Gespräche unverändert offen, wird aber entsprechend ihres Fahrplanes nun die nächsten Schritte zur eigenen Liga auf Basis ihrer Konzepte gehen.

Ministerpräsident a.D. Kurt Beck erklärt sich bereit, zwischen DRB und DRL zu vermitteln!

Eine sensationelle Wendung kündigt sich in der verfahrenen Situation zwischen den Vereinen und der DRB-Spitze an. Kurt Beck, ehemaliger Ministerpräsident (1994-2013) von Rheinland-Pfalz und derzeitiger Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, hat sich dazu bereit erklärt, zwischen den Parteien zu vermitteln. Nun muss nur noch der DRB, dem dies gestern übermittelt wurde, diesem Vermittlungsvorschlag zustimmen, dann können die Gespräche baldmöglichst beginnen.

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Gemeinsame Presseerklärung der vier Halbfinalisten um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft Saison 2016/2017

Der Deutsche Ringerbund hat am 29.12.2016 auf seiner Homepage die Absage des Dritten Finalkampfes in Aschaffenburg mitgeteilt. Als Begründung wird folgendes genannt (Zitat):

Der DRB hat bekanntermaßen mit Schreiben vom 21.12.2016 die vier Halbfinalteilnehmer der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2016/2017 aufgefordert, sich verbindlich zu verpflichten, am dritten Finalkampf des DRB in Aschaffenburg teilzunehmen.
Von den vier Vereinen hat innerhalb der vorgegebenen Frist nur Aalen eine vollständige und verbindliche Zusage gegeben. Es kann damit nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass das angestrebte ringerische Großereignis zustande kommt. Der dritte Finalkampf wird deshalb nicht ausgetragen.

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Liebe Ringsportfreunde, liebe Ringsportvereine,

ein ereignisreiches Jahr 2016 ist fast vollendet, ein herausforderndes Jahr 2017 steht vor uns.
Die bevorstehende Weihnachtszeit ist eigentlich als eine Zeit des Innehaltens, als ein Moment der Besinnlichkeit gedacht; den Familien und Freunden gewidmet. Leider überschatten die tragischen Ereignisse von Berlin alles. Wir möchten deshalb allen Betroffenen unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme ausdrücken.
Wir wissen dabei, dass nicht die Zufälligkeit des eigenen Geburtsorts für Wert und Würde eines Menschen steht, sondern der Mensch selbst. Wir wissen um die große integrative Kraft unseres Sports, der Wochenende für Wochenende Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Religion, unterschiedlicher Nationalität auf unsere Matten führt. Sie alle begegnen sich als Menschen, sie kämpfen nach gemeinsamen, fairen und gleichen Regeln miteinander – und am Ende steht das Shake-hands!

Weihnachtszeit und Jahreswechsel sind darüber hinaus eine Zeit, auf das Erreichte zurück- und auf die Zukunft vorauszublicken. Wir stehen im Ringen vor wichtigen Weichenstellungen, die allseits Kompromissbereitschaft, aber auch konsequente Umsetzung der Werte des wohlwollenden, demokratischen Miteinander im gegenseitigen Respekt und in der Kenntnis erfordern, dass die Vereine, die Trainer, die Jugendlichen, die Ringer und Athleten das wahre Herz unseres Sports sind. Diese Besinnung auf das Wesentliche soll uns auch in 2017 leiten.

Wir wünschen Ihnen deshalb frohe Festtage, besinnliche Stunden und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2017!

Ihre DRL