Wer holt sich das Ticket fürs Finale?

Wer holt sich das Ticket fürs Finale?

Titelfoto: Christian Streibert // Am Samstag entscheidet sich, wer im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Deutschen Ringerliga gegen den schon feststehenden KSV Ispringen antritt. Der Wanderpokal, der bis dato in den Hallen des VfK Schifferstadt seine Heimat hatte, sucht ein neues Zuhause. Weingarten und Nendingen kämpfen um das letzte Finalticket.

Der SV Germania Weingarten empfängt am Samstag, den 11. Januar um 19.30 Uhr den ASV Nendingen in der Mineralix-Arena. Die besseren Aussichten auf dem Papier haben definitiv die Germanen – mit einem Vorsprung von 13 Punkten starten sie in den Rückkampf. Den Hinkampf am vergangenen Montag hatten sie überraschend hoch mit 21:8 gewonnen.

Sieben Einzelsiege fuhren die Germanen dabei ein, die russischen Freistil-Asse Abasgadzhi Magomedov (mit einem 12:2 über Ex-Weltmeister Yowlys Bonne Rodriguez) und Arsen-Ali Musalaliev (mit einem 7:0 über Vize-Weltmeister Yabrail Hasanov) sorgten für die Höhepunkte. Auch Jan Fischer präsentierte sich bei seiner knappen Niederlage gegen Ausnahme-Athlet Zhan Belenyuk stark – genau wie Nikoloz Khakelashvili bei seinem Sieg gegen Oleksandr Shyshman. „Wir haben uns pünktlich zum bislang wichtigsten Kampf der Saison in Topform präsentiert“, so der sportliche Leiter des SVG, Sebastian Mayer.

Aber gerade im Rückkampf ist der ASV Nendingen nicht zu unterschätzen. Der Stilartwechsel kommt den Nendingern womöglich etwas entgegen. Ende November, als sich beide Teams bereits in der Hauptrunde gegenüber standen, besiegten die Schwaben die Badener mit 18:14 – auch dank der überzeugenden Auftritte ihres EM-Fünften Georgi Vangelov (16:0 gegen Reineri Andreu) und des dreimaligen Olympiasiegers Mijain Nunez Lopez (8:0 gegen Oscar Pino). Offen bleibt, ob dieses Weltklasse-Duo auch diesmal aufläuft.

Mayer sagt vor dem entscheidenden Kampf: „Es wäre der größtmögliche Fehler, die Nendinger jetzt zu unterschätzen. Wir gehen den Kampf genauso fokussiert an wie den am vergangenen Wochenende und wollen uns für die bis dahin gezeigten Leistungen in dieser Saison mit dem Finale belohnen.“ Seine bisherigen vier Heimkämpfe konnte der SVG allesamt gewinnen.

Der ASV Nendingen wird seinerseits alles daran setzen wollen, dem SVG die erste Heimniederlage beizubringen und sich doch noch das Ticket fürs Finale zu sichern.

Die Finalkämpfe sind auf den 18. und 25. Januar angesetzt.  

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