Showdown am Samstag in der Deutschen Ringerliga

Showdown am Samstag in der Deutschen Ringerliga

Samstag 19.30 Uhr:
KAV Eisleben vs. ASV Nendingen
Germania Weingarten vs. KSV Ispringen 

Titelfoto: Christian Streibert // (vg) Am Samstag entscheidet sich, wer sich die beste Ausgangsposition für die Endrunde der Deutschen Ringerliga im Januar sichern kann. Auf Rang 1 steht momentan der KSV Ispringen, der mit zuletzt drei Siegen in Folge mit ordentlich Rückenwind nach Weingarten zum Nordbaden-Derby reisen kann. 

Die Germanen hingegen wollen um jeden Preis ihre weiße Weste vor den heimischen Fans bewahren – mussten aber zuletzt auswärts ordentlich einstecken. Im Hinkampf ließen sie beim 12:17 gegen den KSV Ispringen Federn, zuletzt verloren die Germanen mit 14:18 gegen den ASV Nendingen. 

„Die letzten Wochen haben gezeigt, wie eng diese Liga ist. Jeder kann jeden schlagen“, sagt der sportliche Leiter des SVG, Sebastian Mayer vor der Begegnung. Damit die Revanche gegen  die Ispringer glücken kann, hofft er auch auf den „Faktor Fanclub“: „Die Hürde ist hoch, das wissen wir“, sagt Mayer: „Wir haben diese Saison aber auch schon bewiesen, was mit unseren genialen Fans im Rücken alles möglich ist.“ Drei Siege in drei Heimkämpfen können die Germanen vorweisen. Aber unter anderem mit Viktor Lörincz, Balint Korpasi und Aik Mnatasakanian im Kader der Ispringer wartet auf den SVG keine leichte Aufgabe. Für den Deutschen Meister von 2018 geht es in Weingarten darum, die Tabellenspitze zu sichern. Los geht’s in der Mineralixarena um 19.30 Uhr. 

Gelingt Nendingen die Revanche in Eisleben?
8 Punkte konnten die Nendinger in der eigenen Halle gegen den KAV erringen – Eisleben machte an diesem Abend 21 Punkte und gewann somit den Hinkampf überraschend hoch. Der ASV Nendingen hat also einiges wiedergutzumachen, wenn es am Samstag zum Auswärtskampf nach Eisleben geht. 

Unter anderem mit dem Rekord-Schwergewichtler Mijain Lopez im Kader der Nendinger steht der KAV um Vizeeuropameister Vitali Shchur zwar vor einer großen Herausforderung – abschreiben sollte man die Eislebener aber keinesfalls. „Das Eisleber Team ist deutlich stärker einzuschätzen als in der letzten Saison. Mehrere Siege wurden nur durch das bedauerliche Nichtbesetzen von Gewichtsklassen mit deutschen Sportlern (ihnen drohten bis dato Sperren vom DRB) und daraus folgenden Strafpunkten verpasst“, schreibt der Verein in seinem Vorbericht. 

Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr in der Glück-auf-Halle in Eisleben. 

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