Wer zieht ins Finale ein?

Wer zieht ins Finale ein?

Spannung zwischen Weingarten und Ispringen / Nendingen will sich zum Abschluss gut verkaufen.

In der Deutschen Ringerliga (DRL) stehen am Samstag die Halbfinal-Rückkämpfe auf dem Programm. Während die Spannung zwischen dem VfK Schifferstadt und ASV Nendingen schon heraus ist, ist das Interesse zwischen dem SV Germania Weingarten und KSV Ispringen weitaus größer. Den Hinkampf konnte Ispringen nämlich knapp in eigener Halle mit 11:10 für sich entscheiden.

„Es wäre mal wieder Zeit für ein Finale mit Weingartener Beteiligung“, hofft Trainer Frank Heinzelbecker auf einen Heimsieg gegen den KSV. In der Hauptrunde konnte Weingarten noch beide Duelle für sich entscheiden. Im ersten Kampf der Vorschlussrunde ließ Weingarten den einen oder anderen Punkt sogar liegen. Von Reineri Andreu und Maxim Mamulat hatten sich die Verantwortlichen genauso mehr erwartet, wie von Mago Kadimagomedov, der in seinem Duell eine sichergeglaubte 6:0-Führung nicht über die Zeit brachte und am Ende sogar mit 7:8-Wertungspunkten gegen Israil Kasumov verlor. Will Weingarten ins Finale, so müssen sie die wichtigen Schlüsselkämpfe diesmal entscheiden. „Ein Punkt ist gar nichts um im Ringen schnell aufgeholt“, wird Sebastian Mayer, sportlicher Leiter der Germanen auf der offiziellen Homepage zitiert. Weingarten hat noch alle Karten selbst in der Hand. Entscheidend wird sein, welche zehn Akteure die Trainer beider Teams auf die Matte schicken werden. Ein spannender Kampf mit offenem Ende ist vorprogrammiert.

Anders sieht die Lage in Nendingen aus, wenn der VfK Schifferstadt  zum letzten Mal in dieser Saison seine Visitenkarte abgibt. Das Aus im Halbfinale dürfte nach der deutlichen 5:21-Abfuhr in der Vorderepfalz beschlossene Sache sein. Hatte doch VfK-Coach Markus Scherer nach der Waage nur einen Vorsprung von fünf bis sechs Punkten auf dem Schirm. „Dass es letztlich 16 Punkte Differenz wurden, ist natürlich Wahnsinn“, wird das Urgestein der Schifferstädter auf der Homepage zitiert. Gastgeber Nendingen wird natürlich alles versuchen, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen, um den treuen Fans und Zuschauern zum Abschluss einer tollen Saison noch großartige Kämpfe zu bieten. Und vielleicht ist ja ein Sieg noch möglich, wenn gleich dies nicht für das Erreichen des Finals reichen dürfte.

Beide Kämpfe werden wieder live ab 19.30 Uhr über sportdeutschland.tv übertragen.

Foto: Christian Streibert

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